Rauminstallation von Gabriele Fulterer und Christine Scherrer

hellsbells. vanité. neijiaquan.

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Durch ihre Wandmalereien von überdimensional gezeichneten Frauenkörpern wurde das Künstlerinnenduo Gabriele Fulterer und Christine Scherrer bekannt. Für die Art Bodensee realisieren die seit 2007 kooperierenden Künstlerinnen die Installation „hellsbells. vanité. neijiaquan“ auf der elliptisch geformten Glasfassade der Halle 10. Das Motiv einer geballten Faust, mit Ringen bewehrt, streckt sich den Besuchern beim Eingang entgegen. Die Geste ist zweideutig – zum Schlag geballt oder geschlossen einen inneren Kampf austragend?


Skulpturenschwerpunkt Kunstraum Dornbirn

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Deep and Hot von Thomas Feuerstein

Thomas Feuerstein arbeitet mit seinen faszinierenden künstlerischen Versuchsanordnungen an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Ausdrucksmöglichkeit, angewandter Wissenschaft und praktischer Philosophie. In seinen Projekten verschränkt er Erkenntnisse aus Philosophie, Kunstgeschichte und Literatur mit Biotechnologie, Ökonomie und Politik zu einem künstlerischen Narrativ, welches Fragen nach existentiellen Grundparametern und dem Ursprung des Lebens verhandelt. Parallel zu seiner Ausstellung „Clubcannibal“ im Kunstraum zeigt Thomas Feuerstein auf der Messe das Edelstahl-Duroplast-Objekt „Deep and Hot“.

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Aluminiumguss von Elmar Trenkwalder

Eine Vorschau auf die Herbst-Ausstellung im Kunstraum bietet der Aluminiumguss von Elmar Trenkwalder. In den monumentalen Objekten des 1959 geborenen Künstlers verschmelzen architektonische Gebilde mit organischen Formen aus der Natur. Seine monumentalen Keramikskulpturen erinnern in ihrer Struktur ebenso sehr an prunkvolle Barock- und Rokokoarchitekturen wie an indische Tempel oder spätgotische Ornamente. Die von Details überbordenden Gebilde sind jedoch keine sakralen „Heiligenschreine“, sondern utopische Bilder- Kosmen, deren Gestalten aus einer Welt der Fantasie, des Unterbewusstseins und der Träume entstammen könnten. Die architektonischen Gebilde verschmelzen mit biomorphen Formen aus der Natur, in denen vegetabile Wucherungen und menschliche Körperfragmente vorkommen. 


Sonderschau mit textiler Installation Galerie Hollenstein

EPOCA 7 von Selina Reiterer und Daniela Fetz

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Als nicht-kommerzielle Institution wurde die Galerie Hollenstein – Kunstraum und Sammlung aus Lustenau – eingeladen, eine prominente Fläche in der Hypo Vorarlberg Halle 11 zu bespielen. Die textile Installation „EPOCA 7“ ist die erste Kooperation der Künstlerin Selina Reiterer und der Gestalterin Daniela Fetz. Ausgehend von einem alten Stickmuster, entwerfen sie mit Formen, Farben und Stoffbahnen inmitten der Halle eine textile Landschaft als begehbaren Bereich. „EPOCA 7“ ist sowohl Kommentar zur Standardisierung von kreativen Produktions­prozessen, als auch Reaktion auf die spezifische, kleinteilige Architektur einer solchen Messe.


Messe-Führungen

Wer sich gerne von Kunst-Expertinnen durch die Messe führen lässt, um profunde Einblicke in die künstlerischen Arbeiten auf der Art Bodensee zu erhalten, hat vier Mal täglich dazu die Gelegenheit.

Beginn ist jeweils um  12, 14, 16 und 18 Uhr.
Treffpunkt in der Halle 12 und gratis.


Kinderprogramm

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Kunst.kids im Foyer 13/14 ist das bewährte Kinderprogramm auf der Art Bodensee. Die Künstlerinnen May-Britt Chromy und Franziska Stiegholzer bieten Kindern von 6 bis 12 Jahren Anleitungen zu verschiedenen künstlerischen Techniken. 

  • Täglich von 12 bis 18 Uhr.

Die Kinderführung durch die Messe mit der Kunst-Expertin Christa Bohle bringt die richtige Inspiration für eigene künstlerische Kreationen unserer jüngsten Besucherinnen und Besucher.

  • Kinderführungen finden am Samstag und Sonntag jeweils um 14 Uhr statt. Treffpunkt im Foyer 13/14.